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sitar.gif (13630 Byte) SITAR Die Sitar hat zwei Klangkörper und verstellbare Bünde. Unter den Stegen verlaufen bis zu zwanzig Bordunsaiten, die dem Spiel einen charakteristisch näselnden, obertonreichen Klang verleihen. Da die Hauptsaiten nur über die linke Bundhälfte verlaufen, können sei beim Spielen über die rechte freie Bundhälfte mehr oder weniger stark gezogen werden, so daß das ein Geleiten durch feinste Tonnuancen innerhalb eines Intervalls von bis zu drei Ganztönen ermöglicht wird. Die Sitar gilt im Westen als das indische Musikinstrument.
flute.gif (2916 Byte) BANSURI (BAMBUS-FLÖTE) Die Bambusflöte (Bansuri) gilt als das übersprünglichste Instrument, weil sie als das der menschlichen Singstimme am nächsten verwandte Instrument verehrt wird. Der Reichtum an feinen Tonhöhennuancen wird durch eine subtile Blastechnik und graduelles Abdecken der 7-8 Grifflöcher erreicht. Es kann nur jeweils eine Tonlage auf einer Flöte gespielt werden.
santur.gif (6533 Byte) SANTUR Die Santur wird die 'shata tantra veena' ­ 'die hundertsaitige Laute' genannt. Die Santur wird mit einem Paar Schlegel aus Walnußholz gespielt und auch gezupft. Sie bringt eine Vielzahl lebendiger Klänge hervor, die an das Piano oder die Harfe erinnern. Sie besteht aus einem trapezförmigen Holzklangkörper mit 25 - 29 Stegen auf jeder Seite mit je vier Saiten, von denen je zwei gleichgestimmt sind.
sarangi.gif (12976 Byte) SARANGI Die Sarangi ist das bedeutendste Streichinstrument im Gandharva-Veda. Sie hat 3-4 Melodiesaiten und 13- 36 darunterliegende Resonanzsaiten und wird mit einem kurzen Bogen gespielt. Die Spieltechnik ist sehr ungewöhnlich, denn der Spieler greift nicht mit den Fingerkuppen ab, sondern unter die Saite mit dem Fingernagelansatz. Ihr voller und sehr angenehmer Klang wird vor allem als Begleitung in der Vokalmusik geschätzt. Der Echo-Effekt der Bordunsaiten ist viel stärker als bei der Sitar oder Sarod.
shehnai.gif (8507 Byte) SHEHNAI (hier gespielt von Pandit Daya Shankar) Die Shehnai (oder Schannei) ist eine kegelförmige Schalmei, die traditionellerweise immer paarweise gespielt wird. Der eine Spieler bläst die Melodie, der andere hält den Grundton. Die Shehnai besteht aus einem konischen Holzrohr mit 7 -9 Grifflöchern und einem angesetzten Schalltrichter aus Metall. Im kupfernen Kopfende steckt ein dünnes Röhrchen, an dem mit einem Seidenfaden das aus Strohhalmen oder Schilf gefertigte Doppelrohrblatt befestigt ist.
tablakl.gif (4844 Byte) TABLA Die Tabla besteht aus zwei einzelnen Trommeln, die immer zusammen gespielt werden: die kleiner hölzerne Daya mit der rechten Hand, und die metallene paukenähnliche Baya mit der linken Hand. Das metrische Grundmaß gibt die Baya an, während die Variationen auf der Daya geschlagen werden.

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